(Garrulus glandarius)
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Grösse |
34 cm |
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Gewicht |
140 - 190 g |
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Gelege |
1 Gelege à 3 - 6 Eier |
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Zugverhalten |
Teilzieher, Tagzieher; überwintert in Mittel- und Südeuropa |
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Der Eichelhäher ist unser kleinster Rabenvogel, trägt ein schönes braunseidiges Gefieder und die Flügel sind mit einer auffallend weissblauen Zeichnung geziert. Er fällt aber vor allem durch seine Warnrufe auf, mit dem er seine Artgenossen aber auch andere Tiere auf den Störenfried aufmerksam macht.
Man trifft oder hört ihn vor allem in Laub- und Mischwäldern aber auch in Parkanlagen oder Gärten.
Der Eichelhäher ist kein guter Streckenflieger, dafür ist er im Wald zwischen den Bäumen umso wendiger.
In den warmen Jahreszeiten besteht seine Nahrung aus Insekten und Larven, während der Brutzeit können es aber auch Mäuse, Jungvögel, Schlangen oder Eier anderer Vögel sein, die sie an ihre Jungen verfüttern.
Sobald Eicheln, Haselnüsse und Bucheckern reif sind, wird auf vegetarische Nahrung umgestellt. Die Eicheln und Nüsse werden in Vorratskammern als Wintervorrat versteckt. So kann ein Eichelhäher im Herbst bis zu 5000 Eicheln verstecken. Aber auch Wildbeeren, Getreide und Knospen dienen zur Nahrung. Grössere Bissen kann er unter die Füsse nehmen und mit dem Schnabel zerkleinern, was ausser den Rabenvögeln nur noch die Meisen können.
Die Brutzeit dauert von April bis Juni. Die Eier werden abwechselnd von beiden Eltern ausgebrütet und auch die Fütterung erfolgt druch beide Eltern. Nach ca. 20 Tagen verlassen die Jungen noch flugunfähig das Nest und krallen sich an den Wipfeln fest. Sie werden nun noch ca. 14 Tage von den Eltern mit Futter versorgt.
Letzte Änderung am Freitag, 4. Mai 2012